Die Ergebnisse

6 Monate wurde gespart, jetzt stehen die Platzierungen fest. 

Wir sind überwältigt von der Siegerfamilie der StromSpar-Challenge: Familie Stahnke hat mehr als ein Drittel weniger Strom verbraucht. Mit knapp 36% liegen sie weit vorn an der Spitze und damit haben sie sogar die Siegerfamilie der letzten StromSpar-Challenge von 2017 überholt, die knapp 21% einsparen konnte.

Die Sieger

Familie Stahnke

  • Was haben Sie für die 100 Euro Media Markt-Gutschein gekauft?
    Von den 100€ haben wir mehrere Einzelkippschalter für die Steckdosen (jede Waschmaschine, Trockner und Fernseher) gekauft. Weiter haben wir das restliche Geld in einen neuen stromsparenden Staubsauger investiert.
  • Was fiel Ihnen beim Stromsparen besonders schwer oder leicht?
    Wir haben versucht in den 6 Monaten ein Bewusstsein für unseren Stromverbrauch aufzubauen. Regelmäßige Kontrollen des Stromzählers haben uns geholfen, den Verbrauch zu reflektieren. Dadurch waren wir sehr schnell in der Lage, gewisse Fehlerquellen auszumachen und zu ändern. Besonders schwer ist uns daher nichts gefallen. Wir haben uns aber auch nicht einschränken lassen. So war ja auch das Ziel.
  • Welche (stromfressende) Gewohnheit haben Sie geändert?
    Verändert haben wir das Waschen der Wäsche. Unsere Waschmaschine bietet verschiedene Eco-Sparprogramme, die wir nun gezielt auswählen. Es wird jetzt immer mit vollen Waschladungen gewaschen. Dadurch natürlich auch nicht so häufig im Vergleich zu vor einem halben Jahr. Der Trockner wird seit dem auch weitaus seltener benutzt. Es sind nur Geräte in Betrieb, die einen dauerhaften Stromkontakt benötigen. Alle anderen Stecker und Kabel sind aufgeräumt, und nur wenn sie benötigt werden in Gebrauch. Beim Kochen versuchen wir bewusst strukturiert vorzugehen. Wenn der Ofen mehrfach benötigt wird, wird er einmal vorgeheizt, um dann weniger Leerlaufzeiten zu haben. Das ist vielleicht das Schwierigste. Auch ist es für manche Gerichte notwendig, ohne Deckel zu kochen.
  • Das sagt unser Energieberater:
    Familie Stahnke hat sich unsere Hinweise beim ersten Vor-Ort-Termin zu Herzen genommen, und ihren Umgang mit Strom genau analysiert, Einsparmöglichkeiten umgesetzt und insbesondere den Stromverbrauch im Standby-Betrieb reduziert. Die Summe aller Maßnahmen und das geänderte Nutzerverhalten ergaben diesen erheblichen Einspareffekt.

Die Zweitplatzierten

Familie Vaupel/Liestemann

  • Was haben Sie für die 100 Euro Media Markt-Gutschein gekauft?
    Vom Gutschein wurden LED-Leuchtmittel gekauft.
  • Was fiel Ihnen beim Stromsparen besonders schwer oder leicht?
    Verbraucher auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden, war schwierig.
  • Welche (stromfressende) Gewohnheit haben Sie geändert?
    WLAN-Router läuft nicht mehr ganztägig, nur wenn wir im Haus sind. Surround-Anlage wird nur ab und zu genutzt, nicht permanent. „Festbeleuchtung“ wurde vermieden, wenn auch eine Deckenleuchte reicht. Wäsche wurde häufiger auf einen normalen Wäscheständer getrocknet (sonst in den Wintermonaten ja meist mit dem Wäschetrockner). Baduhrenradios wurden mit ausschaltbarer Steckdose versehen und immer ausgemacht.
  • Das sagt unser Energieberater:
    Bei Familie Vaupel war es insbesondere der Austausch der Leuchtmittel und der ergänzende bewusste Umgang mit der Beleuchtung. Des Weiteren trug die Verringerung des Standby-Verbrauches zur Einsparung bei. Auch bei Familie Vaupel war es das geänderte Nutzerverhalten beim Umgang mit Strom, was den Ausschlag für den Einspareffekt gegeben hat.

Die Drittplatzierten

Familie Callehn

  • Was haben Sie für die 100 Euro Media Markt-Gutschein gekauft?
    LED-Leuchtmittel um alle alten Glühbirnen auszutauschen und 2 abschaltbare Steckerleisten für TV, PlayStation, Receiver sowie Computer, Lautsprecher
  • Was fiel Ihnen beim Stromsparen besonders schwer oder leicht?
    Schwer war es sich dran zu gewöhnen, dass alle – auch die Kinder – das Licht ausschalten beim Verlassen eines Raumes. Leicht war es, die abschaltbaren Steckerleisten zu nutzen, damit kein Gerät nutzlos im Standby-Modus bleibt.
  • Welche (stromfressende) Gewohnheit haben Sie geändert?
    Heizstrahler im Bad nur noch selten genutzt; TV, PlayStation bei Nichtnutzung auszuschalten und zusätzlich durch abschaltbare Steckerleiste den Standby-Modus abzuschalten; Computer bei Nichtnutzung auszuschalten.
  • Das sagt unser Energieberater:
    Bei Familie Callehn waren es primär der Austausch der Leuchtmittel und das geänderte Nutzerverhalten, was auschlaggebend für den Einspareffekt war. Ein extremer Stromfresser ist die dezentrale Elektroheizung (Heizstrahler) im Badezimmer. Einen Einspareffekt gab es hier, der aber auf Grund der notwendigen Benutzung eher gering ausgefallen ist.